matchbox: Impulsgeber für die zivile Sicherheit und den Brandschutz der Zukunft

Berlin, 07.06.2017: Baustoffe aus dem 3D-Drucker, Apps für Rettungskräfte und das Ende des zweiten Rettungswegs - die matchboxLive 2017 zeigte, wie sich die Bau- und Brandschutzbranche verändert. Rund 450 Besucher waren ins hessische Gelnhausen zum größten interaktiven Brandschutzevent Deutschlands gekommen. Auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern präsentierte der Veranstalter hhpberlin 51 Experimente, 17 Themeninseln, zwei Großversuche und zahlreiche Highlights, wie die Firefighter Combat Challenge.

Die matchboxLive 2017 stand unter dem Motto „Tradition trifft auf Innovation“. Wachsende Großstädte sowie veränderte Wohn- und Arbeitsbedingungen stellen den Brandschutz vor immer neue Herausforderungen. Gleichzeitig transformiert die Digitalisierung die Arbeitsweise von Rettungskräften und Fachplanern. Die diesjährige matchboxLive zeigte auf, was in Zukunft möglich ist und wie traditionelle Verfahrensweisen zukunftsfähig bleiben können.

Mit einem Großversuch zum Thema urbane Nachverdichtung eröffnete die vierte matchboxLive. Zwei simulierte Wohnungsbrände nahmen das Hamburger und das Berliner Konzept genauer unter die Lupe. Beide sehen vor, gänzlich auf den zweiten Rettungsweg zu verzichten. Kann das funktionieren? Die Materie gehört zum täglichen Geschäft der hhpberlin-Fachplaner und ist zugleich eins der brandaktuellen Themen der Bau- und Brandschutzbranche.

Anschließend konnten die Besucher die 51 Experimente im Selbstversuch testen. Anfassen und Mitmachen ist das erfolgreiche Motto der matchboxLive. Das eigene Erleben erzeugt Aha-Effekte. Dadurch können Brandphysik, Brandschutzregeln und die komplexe Gesetzgebung besser nachvollzogen werden. Der Veranstalter hhpberlin möchte mit dem Event sein Brandschutzwissen teilen und innovative Potentiale sichtbar machen.  

Einen Blick auf die künftige Arbeit von Fachplanern und Rettungskräften konnten die Besucher in der Digitalarena werfen. Digitale Werkzeuge für den Brand- und Katastrophenschutz tragen dazu bei, die Städte vernetzter, planbarer und sicherer zu machen. Dazu gehören unter anderem Apps wie firebot, ein virtueller Notfallassistent oder fireframework, die cloudbasierte Brandsimulation. Die Tools wurden zum Großteil von hhpberlin selbst entwickelt und sind verfügbar auf der Plattform one.

Gut besucht waren die geführten Touren, die in diesem Jahr erstmalig angeboten wurden. hhpberlin-Brandschutz-Experten wie Margot Ehrlicher und Harald Niemöller diskutierten in kleinen Gruppen ausgewählte Experimente unter einem bestimmten Themenschwerpunkt. Mit der Räumung einer belegten Intensivstation beschäftigte sich der zweite Großversuch. Die Teilnehmer konnten hautnah miterleben, vor welchen Herausforderungen Rettungskräfte und Klinikpersonal stehen, wenn im Brandfall Menschen in Sicherheit gebracht werden müssen, die an lebenserhaltende Geräte angeschlossen sind.

Zum Erfolg des Events trug auch das Rahmenprogramm bei. In der matchboxLive Firefighter Arena traf vorbeugender Brandschutz auf abwehrenden Brandschutz. Hier wurden die Herausforderungen der Feuerwehr anhand eines Parcours nachgestellt: die Firefighter Combat Challenge. hhpberlin brachte den Wettkampf für Feuerwehrmänner und -frauen erstmals nach Gelnhausen.

Beteiligt an der diesjährigen matchboxLive waren wichtige Unternehmen und Interessensvertreter der Brandschutzbranche wie Rockwool, Würth, flamro, Zapp Zimmermann, IAV, Hekatron, Innotec, Accu:rate, Prodot, Magirus, Schuberth, Texport, Firefighter Combat Challenge, inuri GmbH, die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen, die Stadt Gelnhausen, TU Darmstadt sowie das IBMB und das MPA der TU Braunschweig.

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